Alle Artikel von Christina Scarico

Langsame Rückkehr aus dem Winterschlaf

Ich spüre, dass sich der Frühling allmählich ankündigt, auch wenn es momentan draußen eher nach einem Wintereinbruch aussieht. Das Licht kehrt seit Imbolc/Maria Lichtmess wieder zurück und die Tage werden Stück für Stück länger. Zeit für mich, meinen Blog nun langsam aus dem Winterschlaf erwecken zu lassen und wieder ins Schreiben und Fließen zu kommen.

Winter und Visionen

Dezember und Januar waren für mich eine intensive Zeit. Homeschooling mit drei Kids, das Einlernen einer neuen Kollegin, die Rauhnächte und dann auch noch der Winter, der sowieso zu Einkehr und Langsamkeit aufruft.

Ich habe mich intensiv mit meinen Visionen beschäftigt, habe mir überlegt, was mir Energie bringt und nimmt und wie ich in Balance komme, habe mich treiben lassen und Samen gesetzt, Ideen verworfen und neu geträumt, habe mich zurückgezogen, mich meinen Ängsten gestellt und mich mit meiner Intuition verbunden. Ich habe meinen Leitstern gefunden, so dass ich meinen Kurs halten kann, auch wenn es stürmisch ist da draußen.

Samen und Leitstern

Ich möchte euch weiterhin Samen in die Hand geben, die ihr selbst bei euch einpflanzt, wie es gerade in eure Lebenssituation passt und die ihr mit ein wenig Pflege zum Blühen bringen könnt. Es wird hier weiterhin um Selbstfürsorge, Slow living und Soulfood gehen. Weitere Themen, die mich selbst brennend interessieren, werden Heilkräuter, Jahreskreisfeste und ätherische Öle sein.

Meine Vision ist es, hier einen Platz zu erschaffen, an dem wir uns begegnen können, ohne Bewertung, wo wir uns gegenseitig Impulse schenken und uns austauschen. An diesem Ort soll altes Wissen wieder neu entdeckt und mit unserer modernen Welt neu verknüpft und verwoben werden. Wir werden Brücken bauen von der alten Zeit in die Neue, werden unsere Weiblichkeit neu entdecken und unser Licht in die Welt tragen.

Was steht an?

Ab Ende Februar werde ich an der Heilpflanzenschule der lieben Jules Urbarium teilnehmen und freue mich schon sehr darauf. Ich werde euch ein wenig mitnehmen in die Welt der Heilpflanzen, Wildkräuter auch auch dem ein oder anderen ätherischen Öl. Zudem möchte ich einige DIY und meine Bücherschätze vorstellen. Ich habe noch so viele Ideen und freue mich nun auf alles was kommt. Meine Kreativität erwacht langsam auch aus dem Winterschlaf.

Sei dabei

Ich freue mich, wenn Du auf meiner Reise dabei bist. Wir alle dürfen wachsen, unseren ureigenen Weg finden und unser Licht zum Strahlen bringe. Werde die Frau/der Mann die/der Du schon immer warst. Sorge gut für Dich. Bei Fragen melde Dich sehr gerne bei mir entweder hier auf dem Blog oder über Instagram per Kommentar oder auch über die direkte Nachricht. Ich teile sehr gerne meine Impulse und mein Wissen mit Dir.

Hast Du Fragen zu ätherischen Ölen, dann melde Dich gerne bei mir. Ich zeige Dir, wie Du ganz einfach die ätherischen Öle in Deinen Alltag integrierst und wie Du sogar noch sparen kannst.

Was bringt Dein Herz zum hüpfen und was möchtest Du Neues in Dein Leben einladen und ausprobieren? Freue mich auf Deine Antworten und Impulse.

Hab einen wundervollen Valentinstag.

Pusteblumenleichte Grüße,

Christina

Herbstfreuden: 10 Dinge, die im Monat November auf meiner ToLove Liste stehen

Nun ist er da, der 2. Lockdown, zwar light, aber er ist da. Damit wir uns nicht von der negativen Stimmung um uns herum anstecken lassen, habe ich meine To Love Liste für den November erstellt. Ich hoffe immer noch, dass dieser Virus uns zum Umdenken bringt und wir wieder zurück zu unseren Wurzeln finden. Schneller, Weiter, Höher, das ist weder für uns Menschen gut noch für die Umwelt.

ToLove Liste im November

Wir sollten versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und da der November meist sowieso ein grauer Zeitgenosse ist, bringen wir doch einfach ein wenig Licht und Liebe hinein mit Dingen, die wir mögen und lieben.

Wie immer ist es mir wichtig, genügend Auszeiten einzuplanen und auch spontan welche zu nehmen, damit der Alltag mich nicht erdrückt, sondern mir Freude bereitet.

Also: Weniger ToDo, sondern mehr tun was wir lieben !

Hier kommt nun meine Top 10 für den Monat November:

  • Löffelweise Glück: da ich so viele Kochbücher und Zeitschriften habe, möchte ich neue Suppengerichte ausprobieren. Es gibt für mich nichts schöneres, als aus dem Kalten zu kommen und mit einer duftenden Suppe oder einem Ofengericht empfangen zu werden. Soulfood pur.
  • Filmabend mit Popcorn, Nachos und Kerzenschein. Lieblingsserien oder Filme an und los geht das Vergnügen. Filmtipp: Einen Film zum Nachdenken kann ich euch empfehlen : „Clouds“ : Hier geht es um Zach, einen lebenslustigen 17-jährigen, der Krebs hat und nur noch 6 Monate zu leben. Wie soll er seine Zeit verbringen und noch wichtiger: mit wem? Verfilmung der gleichnamigen Biographie. Der Film hat mich sehr zum Nachdenken und weinen gebracht. Achtung: Taschentücher bereit halten.
  • Herbstzeit ist Strickzeit: Schal des Lebens stricken: Ich werde mir nächste Woche das Strickpaket bestellen, nachdem ich von der lieben Katrin www.katrin-hueller.de wieder auf die tolle Aktion aufmerksam gemacht wurde. Danke lieb Katrin. Du kennst die Aktion noch nicht, dann schaue mal hier: https://www.ecosia.org/search/?q=brigitte+schal+fürs+leben+2020&addon=safari&addonversion=4.2.1.51
  • Adventskalender vorbereiten oder bestellen: Egal ob für Dich selbst, Deinen Partner/in oder Deine Kinder….Psst…. ich habe mir dieses Jahr zum ersten Mal einen eigenen gegönnt….. Selbstfürsorge pur.
  • Schon so lange steht selbstgemachte Gemüsebrühe auf meiner Liste, jetzt ist der beste Zeitpunkt dafür das gekaufte Pulver gegen Selbstgemachtes zu ersetzen. Ich teste verschiedene Rezepte und berichte euch.
  • Ab auf die Matte: Da diesen Monat mein Pilateskurs ausfällt, werde ich die Yogamatte ausrollen und Yoga und Pilates daheim üben, über You Tube und Co. gibt es tolle Inspirationen.
  • Abendliche Spaziergänge im Sternenlicht: rein in die warmen Klamotten und raus in die frische Herbstluft. Falls der Himmel klar ist, kann man sich über Sternenglanz freuen und über das nächtliche Funkeln staunen.
  • Start der Weihnachtsbäckerei: Weihnachtsmusik und Kerzenlicht an und rein ins Plätzchenglück. (Gibt es auch in gesund und vegan ;))
  • Ein Bad für die Sinne: Egal ob Fussbad oder Schaumbad. Nach einem Herbstspaziergang steckt die Kälte noch in unseren Gliedern. Ein Bad wärmt uns von innen, ätherische Öle beruhigen und entspannen und danach mit einem guten Buch und in eine Decke gehüllt aufs Sofa, schenkt uns Wohlfühlmomente für Körper, Geist und Seele.

Und wenn Du noch mehr Entschleunigung für den November suchst, dann mach doch bei der tollen Challenge von Bettina, Christin und Gabi mit. Alle Infos findest Du hier https://diealltagsfeierin.de/alltagsfeierliche-rituale-entschleunigternovember-challenge-vol-2/

Konnte ich Dich inspirieren? Hast du auch schon eine ToLove Liste gestartet? Was steht denn auf deiner Liste? Lass mir gerne einen Kommentar da. Ich freue mich von dir zu hören.

Auf Instagram findest du immer wieder neue Inspirationen, Zitate und Gücksschnappsschüsse. Ich freue mich, wenn wir uns auch dort gegenseitig an unsere Genussmomente und Auszeiten erinnern.

Alle Werbung und Verlinkungen von Herzen und unbezahlt.

Pusteblumenleichte Grüße!

Christina

Philosophie-Challenge – 131 spannende Fragen – 8/131

Wenn du einem Neugeborenen einen Ratschlag geben könntest, welcher wäre das?

Einen einzigen Ratschlag für ein Neugeborenes? Da muss ich gar nicht lange nachdenken. Ich würde ihm mein liebstes Zitat vom kleinen Prinzen mit auf den Weg geben.

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Antoine de Saint-Exupéry

Ich bin der festen Überzeugung, dass unser Herz den Weg kennt und wir uns hier auf dieser Welt oft vom Schein verleiten lassen. Unser Kompass funktioniert eigentlich ganz gut, wenn wir unserer inneren Stimme zuhören, ihr vertrauen und nicht so viel darüber nachdenken, was andere von uns denken könnten, wenn wir unseren eigenen Weg gehen.

Den eigenen Kompass finden

In unserer modernen Welt denken wir leider oft in Kategorien und stecken vieles schon vorab in Schubladen. Es wird oft der belohnt, der am lautesten schreit, ob er Recht hat oder nicht. Genauso oft, wird derjenige als Clever gesehen, der das Maximum aus einer Situation herausholt oder nur Dinge tut, die einen Vorteil versprechen, ohne an das große Ganze zu denken. Den eigenen Kompass finden und ihm folgen kann da manchmal schwierig sein, da überall in der Leistungsgesellschaft nur derjenige erfolgreich und zu beneiden ist, der nach Außen hin den Schein wahrt.

Was ist richtig und was ist falsch?

Viel zu oft vertrauen wir nicht unserem Herzen, sondern gehen den Weg, der auf den ersten Blick den größten Erfolg verspricht, ohne zu prüfen, ob es tatsächlich mit unserem Kompass übereinstimmt. Obwohl wir dann Erfolg haben, sind wir oft trotz allem innerlich unzufrieden, ausgebrannt und nicht glücklich. Ich darf meinen eigenen Weg finden und nur weil er anders ist, ist es nicht schlechter. Wichtig ist, dass ich in mir den Frieden finde, ob das nun viel Geld bedeutet oder eine Arbeit die mich erfüllt, kommt ganz auf mich selbst an.

Wurzeln und Flügel

Ich wünsche dem Neugeborenen, dass er seinen Kompass findet und auf sein Herz hört. Vor allem aber wünsche ich ihm Eltern, die ihm Wurzeln und Halt geben können und gleichzeitig Flügel schenken, denn Freiheit, Vertrauen, Liebe und Geborgenheit sind wichtig, um zu wachsen und seinen eigenen Kompass einzunorden.

Und was für einen Ratschlag würdest du einem Neugeborenen mit auf den Weg geben?

Pusteblumenleichte Grüße

Christina

Bücherliebe: ->>Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich <<-von Tessa Randau

Vor einer Woche ist mir dieses kleine Juwel im Buchladen einfach in die Hand gefallen. Ich war schon von dem wunderschön gestalteten Layout begeistert und sehr gespannt, denn das Buch hat die Kraft unser Leben zu verändern. Gerade mal 128 Seiten umfasst es. Du kannst gerne auf der Seite von der Autorin Tessa Randau tessarandau.de einen ersten Eindruck gewinnen.

Wer seinem inneren Kompass folgt, kommt auch mit geschlossenen Augen ans Ziel.

Tessa Randau

Schon dieses erste Zitat hat mich sehr berührt, denn genau über diesen Herzenskompass schreibe ich ja auch hier auf meinem Blog. Diesen Kompass in uns zu finden und ihm vertrauensvoll zu folgen, ist nicht immer leicht. Aber wenn wir uns erst einmal auf den Weg gemacht haben, dann finden wir Stück für Stück zu den wirklich wichtigen Dingen und Fragen in unserem Leben.

der-wald-vier-fragen-das-leben-und-ich

Vier Fragen des Lebens

Die Geschichte handelt von einer jungen Frau, deren Leben eigentlich perfekt scheint und dennoch ist sie ausgebrannt und müde. Sie fragt sich immer wieder, warum sie nicht glücklich ist, obwohl sie doch alles hat. Job, Kinder, Ehemann, Haus, Freundinnen… und dennoch fühlt sie sich wie im Hamsterrad und schon die kleinste Kleinigkeit überfordert sie.

Eines Tages begegnet sie im Wald einer alten Dame. Eine Bank auf einer Waldlichtung, die ihr früher schon als Rückzugsort in ihrer Kindheit Kraft geschenkt hatte, wird zum Schauplatz dieser schicksalhaften Begegnung.

Die alte Dame erzählt ihr von den vier Fragen des Lebens, die die Kraft besitzen, alles zum Guten zu verändern. Zuerst skeptisch lässt sich die junge Mutter auf das Experiment ein und bemerkt, wie sich immer mehr Türen öffnen und ihr Leben, ihre Energie und ihre Gedanken verändern. Ist sie bereit, sich auch der letzen und entscheidendenFrage zu stellen?

Was ist mir wirklich wichtig?

c

Tessa Randau erzählt die Geschichte leicht, einfühlsam und angenehm. Die zauberhaften Illustrationen von Ruth Botzenhardt passen perfekt dazu und berühren mich genauso wie die Geschichte selbst. Die beschriebene Waldlichtung ist nun auch mein kleiner Rückzugsort, um durchzuatmen und Kraft zu tanken. Das kleine Buch hat mich sehr bewegt. Die Fragen begleiten mich nun immer wieder im Alltag und ich empfinde sie wirklich wie einen kleinen Kompass. Es braucht nicht viel, um etwas in seinem Leben zu verändern.

Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich

Ein wunderbares Buch, dass uns zeigen kann, wie wichtig es ist, unsere eigene Einstellung und unseren Blickwinkel zu überprüfen. Mir wurde wieder bewusst, auf was es im Leben ankommt und was wirklich wichtig für mich ist. Das Büchlein werde ich wohl immer mal wieder zur Hand nehmen, um mich daran zu erinnern, dass es hilft, auf sich selbst und seinen Herzenskompass zu hören, neue Wege auszuprobieren und nicht immer zu schauen, was andere denken und tun.

Ich bin gespannt, ob dieses Buch auch die Kraft hat dein Leben zu verändern. Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Pusteblumenleichte Grüße

Christina

Werbung von Herzen und unbezahlt, da selbst gekauft.

Philosophie-Challenge – 131 spannende Fragen – 7/131

Meerliebe

Nach 4 ausgelassenen Fragen bin ich nun wieder an Bord. Die letzten vier Wochen waren gefüllt mit der Vorbereitung der verschobenen Kommunion, mit der Feier selbst und mit einer Baustelle in unserem Garten, da wir eine E-Tankstelle bekommen. Nebenbei gab es noch Elternabende und der Schulalltag hat am Anfang auch noch ein wenig geruckelt und gezuckelt, bis die Routine wieder da war. Sobald ich Zeit habe, werde ich die 4 spannenden Fragen nachholen. Jetzt sind wir schon bei Frage 7, die da lautet:

Machst Du Dir mehr Sorgen, Dinge richtig zu machen oder die richtigen Dinge zu tun?

Ich würde spontan antworten, dass ich mir sowieso viel zu viele Sorgen um Dinge mache, die ich gar nicht beeinflussen kann. Da ich sehr emphatisch veranlagt bin, denke ich immer vorher viel zu viel nach, ob ich jemanden verletzen könnte, ob das was ich tue richtig ist oder ob die Entscheidung die richtige ist.

Früher war ich die Königin der Unentschlossenheit, da ich immer Angst hatte, das Falsche zu tun. Wenn man hochsensibel ist, ist es nämlich gar nicht so einfach die eigenen Gefühle und die des Gegenübers auseinander zu halten. Automatisch machte ich mir also Sorgen und meist endete es darin, dass ich den sicheren Weg gewählt und nicht auf mein Gefühl und mein Herz gehört habe.

Mittlerweile kann ich mich besser abgrenzen und somit kann ich auch Entscheidungen besser treffen und mache mir nicht mehr ganz so viele Sorgen. Ich habe gelernt mit meinen Selbstzweifeln umzugehen, manchmal besser, manchmal schlechter. Ich söhne mich gerade immer mehr mit meiner Vergangenheit aus.

In der Schule hat mal ein Lehrer mir vor der Klasse gesagt, was ich denn hier auf dem Gymnasium überhaupt will, ich nehme nur einen Platz für jemand anderen weg. Das hat mich damals sehr verletzt. Ich konnte vor der Klasse sehr schlecht sprechen, da ich so schüchtern und introvertiert war. Wir wurden jede Stunde abgehört, immer jemand anderes, immer schwebte die Angst über mir, da vorne stehen zu müssen und nichts zu wissen, nichts wert zu sein. Und auch nur, weil ich ruhig war und Blockaden hatte, wenn ich vor einer größeren Menschenmenge sprechen sollte.

Deshalb wollte ich immer alles perfekt machen, um mir und den anderen zu beweisen, dass ich es doch wert bin. Genau deshalb machen wir uns Sorgen darüber, ob wir Dinge richtig machen oder die richtigen Dinge tun. Aber wer entscheidet denn, ob die Dinge richtig sind oder nicht. Eine Blume blüht einfach und fragt sich nicht, ob sie richtig blüht oder am falschen Ort steht. Selbstzweifel stehen uns immer mal wieder im Weg, manchmal können sie uns vielleicht vor zu viel Leichtsinnigkeit schützen, oft lassen sie uns allerdings Dinge erst gar nicht versuchen, da wir denken, dass wir es sowieso nicht richtig tun.

Letztendlich ist es die Anerkennung, das „Gesehen werden“ und die Liebe, die wir hier im Außen suchen und deshalb lassen wir uns so oft von den Selbstzweifeln leiten. Wir wollen Fußspuren hinterlassen, wir wollen bestätigt haben, dass wir den richtigen Weg gehen, weil in uns diese Unsicherheit ist und der Wunsch nach Dazugehören.

Nicht alle von uns können große Dinge tun, aber wir alle können kleine Dinge mit großer Liebe tun.

Mutter Teresa
Licht und Schatten

Und im Nachhinein betrachtet, bringt Mutter Teresa es genau auf den Punkt. Egal was wir tun, wir können es mit großer Liebe tun. Dies ist das wichtigste im Leben. Es geht um nichts anderes als die Liebe. Und an erster Stelle die Liebe zu uns selbst, denn nur „wenn wir Frieden mit unseren Wurzeln und unseren Eltern schließen, ändert das auch wie wir uns selbst sehen.“ Sabine Kaspari

Ich versuche diesem Lehrer zu verzeihen und es somit gut sein zu lassen. Er wusste wahrscheinlich gar nicht, was er mir damit angetan hat. Die Energie lasse ich lieber in andere Dinge fließen und die Selbstzweifel nehme ich an die Hand und prüfe genau, ob sie hilfreich sind oder eben nicht.

Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.

Mahatma Ghandhi

Am besten beginnen wir damit, Frieden mit uns selbst zu schließen. Die Vergangenheit können wir nicht mehr beeinflussen, aber diesen Tag, diese Stunde, diese Minute und Sekunde. Wir können die Dinge mit Liebe tun und vor allem Versuchen im Moment zu sein und nicht schon uns Sorgen über das Endergebnis zu machen. Das Bauchgefühl beziehe ich nun immer mehr in meine Entscheidungen ein und stelle eine Balance zwischen dem Verstand und dem Herzen her. Und dieser Weg tut mir gerade gut, denn ich kann in meinem eigenen Tempo wachsen und vertraue mir und meiner Intuition immer mehr.

Und wie würdest du diese Frage beantworten? Lass mir gerne einen Kommentar da.

Hab einen schönen Tag.

Pusteblumenleichte Grüße

Christina

Herbstfreuden: 10 Dinge, die im Oktober auf meiner ToLove Liste stehen

Nachdem heute mein Gastbeitrag bei der lieben Bettina diealltagsfeierin live gegangen ist, stelle ich euch auch hier meine ToLove Liste für den Oktober vor.

Wie immer ist es mir wichtig, genügend Auszeiten einzuplanen und auch spontan welche zu nehmen, damit der Alltag mich nicht erdrückt, sondern mir Freude bereitet.

Wie man seinen Alltag fulminant feiert, zeigt Dir immer wieder Bettina auf ihrem Blog. Ich bin so froh sie gefunden zu haben und freue mich sehr, meine ToLove Liste mit ihren Lesern zu teilen. Instagram sei Dank, #instaverbindet. (Werbung ohne Auftrag, Herzensempfehlung)

Also: Weniger ToDo, sondern mehr tun was wir lieben.

Apfelkuchenliebe

Hier kommt nun meine Top 10 für den Monat Oktober:

  • Lange Spaziergänge durch die bunten und golden schimmernden Herbstwälder
  • Apfelkuchen -in jeglicher Form- backen
  • Kastanien sammeln und im Ofen rösten oder als Suppe genießen
  • bewusste Pausen im Alltag einplanen und eine Tasse Tee bei Kerzenschein genießen
  • den ersten Bratapfel genießen
  • am Wochenende ausschlafen und gemütlich lesen, bei leisem prasselndem Regen am Fenster
  • Friendsgiving: Freunde einladen und Ernte Dank feiern (oder nochmals eine kleine Kommunionsnachfeier der Kleinsten ;))
  • Dankbarkeit und Freude verteilen
  • endlich die feinen Dinge nachmachen, für die man in den Sommermonaten weder Zeit noch Lust hatte (Aufläufe, Eintöpfe, Ofenblechgemüse)
  • DIY für Nachhaltigkeit in der Küche und Bad recherchieren (habe ganz viel neue Bücher dazu ;))) und meine neuen Aromaöle testen. Meine Freundin veranstaltet noch einen Wohlfühlabend auf den ich mich sehr freue.
Auszeiten

Und du, hast du auch schon eine ToLove Liste gestartet? Was steht denn auf deiner Liste? Lass mir gerne einen Kommentar da. Ich freue mich von dir zu hören.

Wenn dich meine Liste für August und September nteressiert, dann schaue mal hier: Spätsommerliebe: 10 Dinge, die im Monat August auf meiner ToLove Liste stehen oder hier Spätsommerliebe: 10 Dinge, die im Monat September auf meiner ToLove Liste stehen.

Auf Instagram findest du immer wieder neue Inspirationen, Zitate und Gücksschnappsschüsse. Ich freue mich, wenn wir uns auch dort gegenseitig an unsere Genussmomente und Auszeiten erinnern.

Pusteblumenleichte Grüße!

Christina

„Was will ich wirklich im Leben…?

Bin ich der Mensch geworden, der ich werden wollte? Was ist aus meinen Träumen geworden? Was will ich wirklich im Leben? Mein Beitrag für die Blogparade von Sandra Liane Braun – Raus aus dem Stress, rein ins Leben. Coach und Gedankensortiererin, wenn du sagst: „Ich kann nicht mehr!“

Die liebe Sandra Liane Braun hat mich eingeladen, einen Blogartikel zum Thema „Was will ich wirklich im Leben“ zu schreiben. Gerne habe ich dieses Thema aufgegriffen, denn es passt sehr gut zu mir, wie ich finde. Sandra habe ich vor kurzem über eine Challenge kennengelernt und darüber freue mich sehr. Sie ist Trainerin für Stressreduktion und Burnout-Prävention und hilft Menschen aus der Stressfalle wieder zurück ins Leben zu finden, oder erst gar nicht so weit zu kommen. Ich kann Dir Ihren Blog sandralianebraun.de von Herzen empfehlen.

„Was will ich wirklich im Leben? – Mein schönes Leben“

Oft verlieren wir unsere Träume aus den Augen, funktionieren nur noch im Alltag, hetzen von einem Termin zum nächsten und fragen uns: War das jetzt alles? Wo bin ich dabei geblieben? Wir leben nur von Wochenende zu Wochenende und von Urlaub zu Urlaub und wissen nicht, wie wir dieses Hamsterrad, indem wir uns befinden, verlassen können. Mit ihrer Blogparade möchte Sandra Liane Braun Menschen Mut machen, ihren Träumen zu folgen, sich aus der Orientierungslosigkeit zu befreien und den eigenen Weg zu gehen. Sie sammelt Mutmachgeschichten – eine davon liest Du hier.

Was war mein Traum, als ich noch Kind war? Was war mein Berufswunsch?

Ich bewundere Menschen, die von klein auf wussten, dass sie Ärztin, Polizistin, Ballerina oder Friseurin werden wollten, um nur einige Berufsgruppen zu nennen. Sie hatten ein klares Ziel vor Augen. Bei mir war das nicht so. Ich hatte viele Träume. Mal wollte ich Hotelfachfrau werden, dann Grafikdesign studieren und die Tourismusbranche hat mich auch immer wieder fasziniert. Ein großer Traum von mir war Germanistik zu studieren, aber ich hatte kein Selbstvertrauen. Ich liebe Sprache und bin fasziniert, wie reich unser Wortschatz ist. Es macht mir Freude, mich auszudrücken und mit Sprache Bilder zu malen und Herzen zu berühren. Doch leider hieß es damals, das ist brotlose Kunst und Lehrerin wollte ich nicht werden.

Dann war ich Feuer und Flamme für Soziale Arbeit und saß sogar in Freiburg als Gast im Hörsaal bei einer Vorlesung. Ich hätte umziehen müssen, aber wollte dann meiner Mutter nicht auf der Tasche liegen, da diese krank war und mein Vater früh verstorben ist. Es wäre bestimmt irgendwie gegangen, aber ich entschied mich dagegen. Im Nachhinein betrachtet, war es eine Fügung.

Wachstum

Welchen Weg bin ich stattdessen gegangen?

Ich machte dann ein Soziales Jahr im Kindergarten und merkte dabei, dass ich mich zu diesem Zeitpunkt schlecht abgrenzen konnte und die Sorgen und Nöte der Kinder mit nach Hause nahm. Deshalb ließ ich mich zu Bankkauffrau ausbilden. Mit Zahlen konnte ich umgehen und Sorgen und Nöte gab es da weniger. Nach der Ausbildung habe ich noch zwei Jahre in der Bank verbracht. Ich habe festgestellt, dass auch dies nicht der richtige Weg für mich war. Ich habe ein Jahr in verschiedenen Branchen gejobbt und bin dann durch Zufall bei meinem jetzigen Arbeitgeber gelandet. Eine Freundin meiner Schwester hatte sich dort beworben und es waren noch weitere Stellen ausgeschrieben. Also habe ich mein Glück versucht und wurde direkt eingestellt.

Gab es Wendepunkte in meinem Leben und wie haben sie sich auf mein heutiges Leben ausgewirkt?

Mein Wendepunkt war tatsächlich die Anstellung bei meinem jetzigen Arbeitgeber. Es passierte ganz viel in diesen ersten zwei Jahren der Einstellung. Ich habe mich damals von meinem Partner getrennt, hatte ein Abendstudium zur Betriebswirtin begonnen und dieses auch beendet. Mein Herz fand wieder zurück zu meiner Jungendliebe und wir heirateten innerhalb kürzester Zeit. Nach jeder der drei Elternzeiten, bin ich wieder zu meinem jetzigen Arbeitgeber -einem Energieversorger-zurückgekehrt. Ich konnte innerhalb der Firma meine Kreativität in vielen Bereichen ausleben. Ich leitete ein Team, habe Schulungen koordiniert und selber Gruppen trainiert. Es hat sich immer wieder etwas Neues aufgetan und ich war mutig genug, die Schritte zu wagen und zu gehen. Momentan arbeite ich halbtags als „Möglichmacherin“ im Abrechnungsbereich.

Ach ja, ein Fernstudium zur Fachberaterin der holistischen Gesundheit habe ich auch noch nebenbei gemacht. Es gab so viele verschiedene Stationen und Weggabelungen auf meinem bisherigen Weg. Sie waren alle auf ihre Weise prägend und ich möchte diese Erfahrungen nicht missen, denn sonst wäre ich heute nicht der Mensch, der ich bin. Ich kann mich zum Beispiel sehr schnell in neue Themen einarbeiten, ich habe mittlerweile vor Veränderung keine Angst mehr. Jede dieser Stationen hat mich wachsen lassen und ich habe ein immer besseres Gespür -für mich und was mich glücklich macht- bekommen.

Ich bin zwar noch lange nicht am Ende, aber ich habe mittlerweile auch einen Traum für mich gefunden, der mich erfüllt. Im Nachhinein verbindet sich gerade alles und die verschiedenen Stationen machen Sinn. Das hätte ich damals nie geglaubt. Ich habe mich mit meiner Scannerpersönlichkeit (=Menschen, die vielfältige Begabungen haben) ausgesöhnt. Es gibt nicht nur einen Weg für mich. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten und diese ergreife ich mittlerweile.

Natur

Was ist nun aus meinen Träumen übrig geblieben?

Über meinen Instagramaccount meinpusteblumengarten habe ich vor einem Jahr mit der Challenge der lieben Alexandra von Gedankenflüge.ch begonnen. 52 Wochen Dankbarkeit. Es gab jede Woche eine Frage zum Thema Dankbarkeit, mit der wir uns frei auseinandersetzen konnten. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und somit mein Interesse geweckt. Die Dankbarkeit- und Achtsamkeitspraxis hat mich schon länger in meinem Leben begleitet und somit entwickelte sich die Challenge für mich zu einem wundervollen Ritual, bei dem ich immer tiefer und tiefer tauchte. Ich habe viele Schätze und Juwelen in mir entdeckt, ein Schatz davon war das Schreiben. Ich dachte immer, dass ich nicht gut genug dafür bin. Ein Glaubenssatz, den ich gerade sehr liebevoll ablege. Denn wer bestimmt darüber, was gut genug ist? Doch das ist ein anderes Thema.

Bei der Challenge habe ich gemerkt, dass meine Beiträge Herzen berühren können und ich habe soviel Freude beim Schreiben empfunden, dass ich gleich an der nächsten Challenge teilgenommen habe. Und plötzlich passierten magische Dinge, die mir so viel Energie und Selbstvertrauen gaben, dass ich sofort in die Umsetzung gegangen bin und meinen eigenen Blog innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt habe. Ich habe tatsächlich meine Angst an die Hand genommen, habe die Leinen gelöst und freue mich nun meinen eigenen Blog zu haben und dort meine Erfahrungen, meine Entdeckungen und meine Lebensfreude mit meinen Lesern zu teilen.

Auch meine Vision habe ich letztendlich gefunden. Irgendwann möchte ich ein kleines Café mit angegliedertem Künstleratelier, vielen Workshops und Büchern eröffnen, in dem das Glück zu Gast ist und jeder sich eine Portion von diesem Glück mit nach Hause nehmen kann. Das Leben kann leicht und voller Freude sein, auch wenn es Lernaufgaben und Rückschläge für uns gibt. Jeder Mensch kann leuchten und in seinen ganz eigenen Farben schillern und es ist gar nicht so schwer, in sich diesen Schatz zu entdecken.

Erfülle ich mir mittlerweile Träume?

Es hat lange gedauert, bis ich mir selber so viel wert war, eigene Träume zu erfüllen. Oft konnte ich gar nicht unterscheiden, was die Träume der anderen waren und was meine. Hier hat mir meine ganz eigene Dankbarkeits- und Achtsamkeitspraxis geholfen. Durch Meditationen, Selbstergründung, Reflexionen, Zeit für mich nehmen, in die Natur gehen, viele Bücher, Podcasts und Artikel über Persönlichkeitsentwicklung lesen und hören, gesunde Grenzen setzen und gute Gespräche mit Freundinnen, bin ich mir immer nähergekommen und mein Weg ist noch nicht zu Ende.

Ich kann mir mittlerweile Träume erfüllen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Es ist so wichtig auf unsere innen Stimme zu hören. Manchmal ist sie einfach ein wenig zu leise. Dann ziehe ich mich zurück, nehme mir die nötige Auszeit zum Beispiel bei einer Tasse Kaffee oder Tee und höre in mich hinein. Mich auf meinen Atem zu konzentrieren, hilft mir dabei sehr.

Genussmomente

Was brauche ich für mein schönes Leben?

Ich habe gemerkt, dass es eigentlich gar nicht so viele Dinge sind, die ich benötige, um zufrieden und glücklich zu sein. Wichtig sind mir: Zeit für mich zu haben, ein gutes Buch, einen Rückzugsort, gute Freunde, die Familie, ein nährendes und genussvolles Essen, Zeit in der Natur, Mut um meinen Weg zu gehen und mir und meiner Intuition zu vertrauen. Ich glaube fest daran, dass Glück eine Entscheidung ist und möchte mit meinen Blogbeiträgen Menschen dazu inspirieren, ihren ganz eigenen Weg zum Glück zu suchen und schlussendlich zu finden.

Achtsamkeit und Dankbarkeit sind ein treuer Begleiter auf meinem Weg, kleine Auszeiten und Glücksmomente im Alltag füllen mich wieder neu mit Energie. Meine Schüchternheit und Hochsensibilität sehe ich mittlerweile als Gabe an und freue mich darüber, so viele Genussmomente im Leben erfahren zu dürfen. Mir ist auch sehr wichtig die Menschen an ihre Einzigartigkeit zu erinnern und das Leben als Geschenk zu sehen.

Freude ist überall. Es gilt nur, sie zu entdecken.

Konfuzius

Von was habe ich mich verabschiedet? Was hat keinen Platz mehr in meinem Leben?

Ich habe mich von Menschen verabschiedet, die mir nicht guttun und mich auslaugen. Immer mehr versuche ich mich von meinem Perfektionismus und zu hohen Erwartungen an mich selbst zu trennen, da diese mir oft einfach nur im Weg stehen. Die Selbstzweifel überfallen mich hin und wieder, aber das ist okay, sie lassen mich meinen Lebenskompass überprüfen. Manchmal helfen sie ihn neu zu justieren, manchmal kann ich sie einfach loslassen und an manchen Tagen scheinen sie mich völlig lahm zu legen. Aber das gehört alles zum Leben dazu. Jeden Tag bekommen wir eine weiße Leinwand geschenkt, die wir neu bemalen können. Mal gelingt es uns besser, mal schlechter.

Und was will ich nun wirklich in meinem Leben?

Da muss ich nicht mehr lange überlegen: Ich möchte meinen Weg mit Liebe und Freude gehen, auf mein Herz hören und meinen Körper, meinen Geist und meine Seele in Einklang bringen. Mich nicht mehr selbst verurteilen, sondern die Einzigartigkeit in mir sehen und auch leben. Das Leben mit all seinen Facetten genießen und letztendlich zu der werden, die ich bereits bin. Über diese Reise schreibe ich auf meinem Blog….

kleines Glück am Wegesrand

…und was findest du nun genau in meinem Pusteblumengarten?

Du findest hier einen bunten Blumenstrauss aus Texten, Ritualen, DIY, Rezepten und Inspirationen rund um die Themen Selfcare und Genuss, die in dein Leben Leichtigkeit und Lebensfreude zaubern sollen. Ich teile gerne meine Tools, die ich auf meinem bisherigen Lebensweg entdecken und testen durfte. Ich möchte dich an die Hand nehmen, mit dir dein Gefäss mit Energie und Freude füllen und dabei immer wieder das Glück am Wegesrand entdecken. Das Leben darf leicht sein und dein Kompass sind die Momente, in denen Dein Herz hüpft.

Was du suchst ist nicht auf den Gipfeln der Berge, nicht in den Tiefen der Meere, nicht in den Straßen der Städte: es ist in deinem Herzen.

Verfasser/in unbekannt

Ich möchte dir hier Samen schenken, die dann in deinem eigenen Garten wachsen und Früchte tragen können, wenn du das möchtest. Such dir einfach das aus, was dich anspricht. Probiere aus, was für dich passt und in dein Leben integriert werden kann. Es gibt kein Richtig oder Falsch, es gibt nur Erfahrung. In der tiefe deines Herzens kennst Du bereits alle deine Antworten. Ich möchte dich einladen, die Stimme deines Herzens wieder lauter werden zu lassen, ihr zuzuhören und den Schatz in dir zu finden. Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Reise und unseren Austausch.

Pusteblumenleichte Grüße

Christina

Philosophie-Challenge – 131 spannende Fragen – 2/131

Schon die zweite Frage der Philosophiechallenge von Alexandra www.gedankenfluege.ch, die mich länger überlegen lässt, als ich zuerst gedacht hätte. Wenn du magst, kannst du jederzeit einsteigen. Alexandra hat den genauen Ablauf auf ihrem Blog für uns zusammengefasst. Schaue einfach mal hier https://gedankenfluege.ch/challenge/philosophie-challenge-131-spannende-fragen/

2/131 Was ist schlimmer, scheitern oder es nie versucht zu haben?

Zuerst dachte ich: ganz klar, es wäre für mich schlimmer, es nicht versucht zu haben. Dann habe ich den Beitrag von Alexandra gelesen und ich kann sie so gut verstehen. Auch ich mag es überhaupt nicht zu scheitern. Das Gefühl zu empfinden, versagt zu haben, passt überhaupt nicht zu meinem ausgeprägten Perfektionismus. Immer wieder habe ich versucht in meinem Leben diesen bitteren Beigeschmacks des Scheiterns nicht schmecken und spüren zu müssen.

Scheitern erinnert mich an eine Zeit in meinem Leben, in der ich mit Bauchweh in die Schule gegangen bin, da ich meinen eigenen Anforderungen und denen des Schulsystems nicht genügt habe. Es war eine Zeit, die im Nachhinein betrachtet, sich wirklich nicht gut anfühlte. Ich habe dann irgendwann die Schule gewechselt und konnte wieder Freude am Leben haben.

Scheitern ist nicht das Gegenteil vom Erfolg. Es ist ein Teil davon.

unbekannt

In unserer Gesellschaft wird versagen und scheitern sehr negativ betrachtet. Ich bin allerdings mittlerweile der Meinung, dass Scheitern eigentlich tatsächlich ein Teil des Erfolges ist. Nur wenn wir etwas versuchen, etwas Neues ausprobieren, können wir wachsen. Es beinhaltet allerdings auch schon im Keim, dass wir bei dem neuen Vorhaben scheitern können.

Wir haben beim Scheitern die Möglichkeit, uns einen neuen Weg zu suchen, kreative Lösungen zu finden, neue Türen zu öffnen oder für uns zu entscheiden, dass dies eben nicht unser Weg ist, da er eventuell nicht zu uns passt. Scheitern ist ein Teil des Weges, den wir lernen dürfen, anzunehmen. Wenn es auch oft nicht leicht fällt.

Es hängt also vom Augenblick ab. Wenn wir im Prozess sind, dann denken wir oft nur an das positive Ergebnis und sind voller Freude. Wenn es allerdings nicht klappt, dann stürzen wir sozusagen in ein tiefes Loch, da wir uns eventuell selbst verurteilen, daran denken, was andere jetzt von uns halten oder einfach sauer sind, dass es nicht geklappt hat. Zudem kommen dann noch die Selbstzweifel dazu. Diese Gefühle können uns ganz schön belasten.

Wenn unser Vorhaben allerdings geklappt hat, dann denkt keiner ans Scheitern. Wachstum bedeutet hinfallen und wieder aufstehen, neu probieren, neue Wege gehen. Und wenn ich es so betrachte, dann ist es wohl für mich schlimmer, es nicht versucht zu haben. Denn es könnte ja gut werden. Und wenn nicht? Dann bin ich um eine Erfahrung reicher.

Mein Leben, das geht Morgen weiter, und irgendwann im hohen Alter wird mich das alles mal erheitern, dann erkenne ich das scheitern mich am Ende stärkt.

Julia Engelmann

Und was empfindest Du als schlimmer? Schreibe mir gerne Deine Antwort in die Kommentare. Ich bin gespannt.

Pusteblumenleichte Grüße

Christina

Philosophie Challenge – 131 Spannende Fragen – 1/131

Diese Woche ging es los mit der Philosophie Challenge von der lieben Alexandra www.gedankenfluege.ch und schon die erste Frage hat es in sich. Ich dachte noch, sie lässt sich so einfach beantworten, aber dem ist nicht so.

Wenn du magst, kannst du jederzeit einsteigen. Alexandra hat den genauen Ablauf auf ihrem Blog für uns zusammengefasst. Schaue einfach mal hier .https://gedankenfluege.ch/challenge/philosophie-challenge-131-spannende-fragen/

Philosophiechallange by www.gedankenfluege.ch

1/131 – Wie alt wärst du, wenn du nicht wüsstest, wie alt du bist?

Zuerst dachte ich, da haue ich so einfach eine Zahl raus, aber es ist gar nicht so einfach, denn jedes Alter hat seine Vorzüge und seine Schattenseiten. Nur auf den ersten Blick erschien es mir klar, wie alt ich wäre, wenn ich es nicht wüßte. Eine spannende Frage also, die weitere nach sich zieht. Was ist Alter eigentlich und was macht das Wort mit mir?

Wie verändert sich meine Einstellung zu Thema Alter?

In jungen Jahren war alles über 25 Jahren steinalt für mich. Ich habe Alter immer mit Vernunft, Erwachsenwerden und mit Langeweile gleichgesetzt. Mit den immer gleichen Routinen und mit allerlei Gebrechen. Dass die Person auch weiser wird, auf Lebenserfahrung zurückgreifen kann und dadurch entspannter, war damals nicht erstrebenswert für mich. Ich wollte das Leben spüren, Spass haben und immer zwischen 18 und 20 Jahren bleiben. Dass man auch gesund, mit vielen tollen Aktivitäten und mit Freude altern kann, konnte ich mir nicht vorstellen.

Mittlerweile denke ich ein wenig anders darüber, die Weisheit des Alters…. jaja ;). Ich bin der Meinung, man ist tatsächlich so alt, wie man sich fühlt, denn das Alter und auch die Zeit sind relativ. Hat ja auch bereits Albert Einstein herausgefunden.

Man ist nie zu alt, um wild durch einen Laubhaufen zu rennen.

unbekannt

Definition >>Alter<<

Alter zu definieren ist gar nicht so einfach, denn es gibt weitaus mehr als einen Blickwinkel. Das Alter des Körpers, das Alter des Geistes und das Alter der Seele. Somit können bei ein und der selben Person verschiedene „Alter“ betrachtet werden.

„Das Alter ist eine biometrische Messgröße, welche die seit dem Zeitpunkt der Geburt abgelaufene Zeitspanne der Existenz eines Lebewesens angibt. Das Alter markiert damit gleichzeitig die ungefähre Position im Lebenszyklus, die durch den physiologischen Prozess der Alterung determiniert ist. Alter wird auch als Bezeichnung für den letzten Lebensabschnitt (Senium) verwendet, im Gegensatz zur Jugend.“ Quelle: Flexion. doccheckhttps://flexikon.doccheck.com/de/Alter

Körper

Dies bedeutet nun, dass mein Körper zwar von Jahr zu Jahr altert und damit auch meine Leistungsfähigkeit meiner Organe oder Nervenzellen sich verändern. Aber es bedeutet nicht, dass ich dem nicht entgegen wirken kann. Ich kann durch Training, Ernährung, Achtsamkeit, Selbstfürsorge und Stressmanagement einiges kompensieren. Somit kann mein Körper zwar 46 sein, aber von der Fitness und Gesundheit weitaus jünger.

Geist

Wenn wir uns den Geist anschauen, dann ist das Alter hier als Zugewinn zu sehen. Wenn ich in meinem Leben offen bin, Dinge ausprobiere und mir Wissen aneigne, dann kann ich auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Somit ist hier das Alter wieder ganz anders zu bewerten.

Seele

Unsere Seele ist meiner Meinung sowieso alterslos. Sie nutzt unseren Körper, um auf dieser Welt Erfahrungen zu sammeln und ist für diese Zeit mit unserem Körper und Geist verbunden. Wenn ich Körper, Geist und Seele in Einklang bringe, dann finde ich den Frieden und die Freude, die ich suche, dann werde ich gelassener und brauche nicht mehr die Anerkennung von Außen. Das Alter hat dann so gar keine Bedeutung mehr für uns, denn wir können jeden Lebensabschnitt genießen und sind im Ein-klang mit uns und dem Leben.

Das Alter hat keinerlei Bedeutung. Man kann mit zwanzig hinreisend sein, mit vierzig charmant und den Rest seiner Tage unwiderstehlich

Coco Chanel

Wie alt fühle ich mich nun?

Auf jeden Fall nicht wie 46. Ich fühle mich eher wie Mitte 30. und denke, dass hat viel damit zu tun, dass ich immer noch mein inneres Kind spüren kann, dass ich neugierig aufs Leben bin und mich viel mit Achtsamkeit, Meditation und mittlerweile Selbstfürsorge beschäftige. Jeden Tag finde ich immer mehr heraus, was mir gut tut und was nicht. Ich bin auf dem Weg meinen Körper, meinen Geist und meine Seele in Balance zu bringen. Falls dich mein Weg interessiert kannst Du gerne hier weiterlesen. Kaffeegedanken: Was macht Achtsamkeit mit unserem Herzen? oder Über mich

Wenn ich alt bin, will ich nicht jung aussehen, sondern glücklich.

Sonja Brückner

Dieses Zitat mag ich sehr, denn ich wünsche mir tatsächlich, dass die Summe meiner Erfahrungen und meiner Momente, die ich in meinem Leben sammle, mich im Alter glücklich aussehen lassen und zufrieden machen. Ich möchte später einmal in Liebe zurück blicken und spüren, dass ich gewachsen bin und meine Seele Flügel bekommen hat. Egal wie alt ich mich dann fühle, denn jede (Lach-)falte erzählt, dann von einem Leben, dass gespürt, gelebt und erfahren wurde.

Und wie alt fühlst du dich, wenn du es nicht wüßtest? Eine spannende Frage, nicht? Lass gerne einen Kommentar da, ich freue mich auf deine Antworten und vielleicht entstehen weitere Fragen? Habt einen schönen Sonntag.

Pusteblumenleichte Grüße

Christina

Spätsommerliebe: 10 Dinge, die im Monat September auf meiner ToLove Liste stehen

ToLoveliste im September

Wir haben für alles ToDo Listen. Auf der Arbeit, im Haushalt, im Sport und manchmal sogar auch, um die Dinge, die wir mögen noch effizienter zu gestalten. Das artet schon beim Gedanken daren für mich in Stress aus. Wir optimieren uns selbst und jeden Handgriff, weil es keinen Leerlauf geben darf. Nur wer etwas tut ist auch erfolgreich. Alles soll effizient sein und perfekt. 

Lange Zeit habe ich mich auch immer wieder selbstoptimiert. Habe versucht am Ende des Tages alles abgearbeitet zu haben. Nur um am nächsten Tag wieder von vorne zu beginnen – oft mit einer noch längeren ToDo Liste – und da anzuknüpfen, wo ich aufgehört hatte.

ToLove Liste

Irgendwann war ich völlig ausgelaugt und ohne Energie. Auf der Suche nach dem Ausstieg aus diesem Hamsterrad, ist mir die Idee gekommen, anstelle einer To Do Liste eine ToLove Liste zu erstellen. 

Weniger ToDo, sondern mehr tun was wir lieben.

Und deshalb werde ich ab jetzt jeden Monat meine ToLove Liste hier veröffentlichen. Ich möchte Dich dazu inspirieren, deine eigene Liste zu erstellen. Weil auch ich immer wieder im Alltag diese Erinnerung brauche, um das zu tun, was ich liebe. Im Alltag geht dies viel zu oft unter. Ein kleines Mosaiksteinchen zum Glück. Sozusagen meine monatlichen Glücksrituale.

Meine Top 10 für den Monat September

  • Apfelkuchen backen und neue Kürbisrezepte ausprobieren
  • lange Waldspaziergänge machen
  • einfach nur die Wolken beobachten
  • Kerzen anzünden
  • in einem Workshop entspannt leichter fotografieren lernen
  • wieder anfangen zu stricken
  • einen Wellnesstag mit Aromaölen und Entspannung einlegen
  • lesen, lesen, lesen
  • bewusste Genussmomente und Auszeiten zelebrieren
  • kreative Projekte für Haushalt und Zuhause starten

Und hast du auch schon eine ToLove Liste gestartet? Was steht denn auf deiner Liste? Lass mir gerne einen Kommentar da. Ich freue mich von dir zu hören.

Wenn dich meine Liste für August interessiert, dann schaue mal hier: Spätsommerliebe: 10 Dinge, die im Monat August auf meiner ToLove Liste stehen

Auf Instagram findest du immer wieder neue Inspirationen, Zitate und Gücksschnappsschüsse. Ich freue mich, wenn wir uns auch dort gegenseitig an unsere Genussmomente und Auszeiten erinnern.

Pusteblumenleichte Grüße!

Christina